Wir beantworten Ihre Fragen
FAQs zu unserer Praxis und unseren Leistungen.
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Unter dieser Rubrik beantworten wir Fragen, die uns häufig von unseren Patienten gestellt werden – sogenannte FAQs (frequently asked questions). Sollten Sie weitere Fragen zu diesen oder anderen Themen haben, so beantworten wir diese sehr gerne in einem persönlichen Gespräch. Einiges finden Sie auch unter der Rubrik Leistungen.
FAQ zum Thema:
Kontaktieren Sie bitte umgehend unsere Praxis. Sie erhalten noch am gleichen Tag einen Termin bei uns. Sollte die Praxis geschlossen sein, so nehmen Sie zunächst ein Schmerzmittel ein. Falls die Schmerzen weiterhin stark sein sollten, kontaktieren Sie den zahnärztlichen Notdienst oder wenden Sie sich an die Uniklinik.
Außerhalb unserer Praxissprechzeiten tagsüber sowie nachts steht für zahnärztliche Notfälle rund um die Uhr der zahnärztliche Notdienst der Universitätsklinik Regensburg zur Verfügung. Er ist für Notfälle wie akute Schmerzen, Schwellungen, Nachblutungen und Unfälle vorgesehen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass in diesem Zeitraum keine Beratungen, Kontrollen, Prothesenreparaturen oder ähnliches möglich sind. Telefonisch ist die Klinik Tag und Nacht erreichbar.
Kontaktieren Sie bitte umgehend unsere Praxis. Sie erhalten noch am gleichen Tag einen Termin bei uns. Sollte die Praxis geschlossen sein, können Sie auch versuchen die Krone oder das Inlay mit einem Prothesenkleber vorübergehend zu befestigen. Diesen können Sie in jeder Drogerie oder im Supermarkt kaufen.
Zucker ist schädlich für die Zähne, weil Bakterien im Mund dadurch Säuren produzieren, die den Zahnschmelz angreifen. Dies kann zu Karies und Zahnfleischerkrankungen führen.
Wir empfehlen fluoridierte Zahnpasten, die keine hohe Abrasionsfähigkeit besitzen. Wir raten daher von Whiteningpasten mit hohem Schleifkörpergehalt ab, da diese den Zahnschmelz dauerhaft schädigen.
Häufig sind diese sehr abrasiv, das heißt sie enthalten Schleifkörper, die den Zahnschmelz abreiben können. Wir raten daher von Whiteningzahnpasten ab. In der Regel führen diese auch nicht zu einer Aufhellung der Zähne.
Eine schlechte Mundhygiene kann zu Karies, Zahnstein, Mundgeruch, Zahnfleischentzündungen, Parodontitis und daher auch zum Zahnverlust führen. Außerdem erhöht sie das Risiko für verschiedene Erkrankungen, wie z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
In der Regel sollte man morgens und abends seine Zähne bürsten – am besten mit einer Schallzahnbürste, regelmäßig Zahnseide und Interdentalbürsten verwenden und je nach Bedarf eine antibakterielle Mundspüllösung verwenden. Da es sich hier jedoch um ein individuelles Mundhygienekonzept handelt, sollten Sie dies im Detail mit uns besprechen.
Wir empfehlen eine elektrische Schallzahnbürste die mittels Vibration die Zähne schonend und effektiv reinigt. Die bessere Reinigungsfähigkeit dieser Bürsten wurde auch in Studien belegt.
Bei vielen Menschen ist die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume sinnvoll. Ob Zahnseide, Interdentalbürsten oder eine andere Methode am besten geeignet ist, hängt von den Zahnzwischenräumen und Ihrer Mundsituation ab. Wir zeigen Ihnen gerne die passende Technik.
Selbstverständlich können Sie auch als Kassenpatient unsere Praxis aufsuchen. Wir bieten das breite Spektrum fortschrittlicher Zahnheilkunde für alle Patienten an – unabhängig vom Versichertenstatus. Dabei steht für uns stets die bestmögliche, individuell auf den Patienten abgestimmte und notwendige Versorgung im Mittelpunkt. Unser Ziel ist es, jedem Patienten eine qualitativ hochwertige Behandlung zukommen zu lassen, die genau auf seine Bedürfnisse und gesundheitlichen Anforderungen zugeschnitten ist.
Nein, wir haben eine Kassenzulassung und behandeln selbstverständlich auch Patienten der gesetzlichen Krankenkassen.
Nein, wir behandeln alle Patienten gleich - unabhängig vom Versichertenstatus. Kassenpatienten haben keine längeren Wartezeiten.
Hier muss man zwischen gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen bzw. Zusatzversicherungen unterscheiden. Die privaten Versicherungen bzw. Zusatzversicherungen übernehmen – je nach abgeschlossenem Tarif – festgelegte Anteile der Behandlungskosten.
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen nur die sogenannte Regelversorgung. Dies bedeutet, dass hier nur die einfachste, notwendige und wirtschaftlichste Versorgung von der Kasse übernommen wird. Die Regelversorgung entspricht heute häufig nicht den modernen, aktuellen und wissenschaftlichen Standards, daher ist eine Zuzahlung bei hochwertigeren Versorgungen mit Füllungen oder Zahnersatz notwendig.
Was prothetische Versorgungen (z. B. mit Kronen, Brücken, Prothesen oder Implantaten) betrifft, so gibt es seit 2004 das sogenannte Festzuschusssystem. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen hier - bezogen auf den jeweiligen individuellen Befund - einen festgelegten Zuschuss zu der Behandlung.
Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Sie sollten sich von einem Versicherungsmakler beraten lassen, da es so viele unterschiedliche Tarife gibt und jeder Befund individuell ist.
Prophylaxe beugt Karies und Zahnfleischentzündungen vor und umfasst Kontrollen, Zahnreinigung, Fluoridierung und Versiegelungen.
Für viele Erwachsene sind zwei Kontrolltermine pro Jahr sinnvoll; das individuelle Intervall besprechen wir in der Praxis.
Wir untersuchen Zähne, Mundschleimhaut und Zunge, dokumentieren die Befunde und prüfen bei Bedarf vorhandenen Zahnersatz.
Der PSI ist eine kurze Messung der Zahnfleischtaschen, mit der sich ein mögliches parodontales Risiko früh erkennen lässt.
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die normale Kontrolluntersuchung in der Regel zweimal jährlich; die Termine können ins Bonusheft eingetragen werden.
Bei der PZR werden Beläge und Zahnstein entfernt, die Zähne poliert und anschließend fluoridiert.
Nach der Reinigung werden verbliebene Verfärbungen mit einem Pulverstrahlgerät schonend entfernt und die Zähne anschließend poliert.
Die tiefen Rillen auf den Kauflächen lassen sich oft schwer putzen. Bei erhöhtem Kariesrisiko können wir diese Fissuren mit einer dünnen Kunststoffschicht versiegeln und so vor Bakterien schützen. Ob das bei Ihrem Kind oder bei Ihnen sinnvoll ist, entscheiden wir nach dem individuellen Kariesrisiko.
Fluorid stärkt den Zahnschmelz und macht ihn widerstandsfähiger gegen Karies. Deshalb tragen wir nach der professionellen Zahnreinigung in der Regel einen Fluoridlack oder ein Gel auf alle Zähne auf. Während der Einwirkzeit sollten Sie nichts essen oder trinken. Im Rahmen Ihres persönlichen Prophylaxeplans sagen wir Ihnen auch, wie Sie zu Hause fluoridieren können.
Eine beginnende Karies kann unter bestimmten Voraussetzungen durch hochkonzentrierte Fluoride gestoppt oder verlangsamt werden.
Wir schauen uns Ihren aktuellen Mundhygienestatus, Ihre Risiken und Ihre Lebenssituation an und legen dann fest, was für Sie sinnvoll ist: z. B. PZR alle 6 Monate, spezielle Putztechniken, Fluoridanwendung oder Versiegelungen. So bekommen Sie kein „Schema F“, sondern einen Plan, der wirklich zu Ihnen passt.
Kinder und Jugendliche werden spielerisch an die richtige Zahnreinigung herangeführt, lernen zahngesunde Ernährung kennen und werden zur eigenen Mundhygiene motiviert. Ziel ist, dass die Zähne vom Kindesalter an gesund bleiben – unterstützt durch regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt in Regensburg.
Die Reinigung erfolgt mit Handinstrumenten und Ultraschallgeräten. Anschließend werden Verfärbungen und Ablagerungen auf Zahnoberflächen (auch auf Zahnkronen und Zahnbrücken) durch Verwendung eines Pulverstrahlgerät entfernt. Vergleichbar mit dem Sandstrahlen bläst hier ein erwärmtes Gemisch aus Luft, Wasser und einem speziellen Reinigungssalz die Beläge schonend von jeder Zahnfläche und auch aus den Zahnzwischenräumen.
Anschließend werden die Zähne mit einem rotierenden Gummikelch oder einer rotierenden kleinen Bürste unter Verwendung immer feiner werdender Prophylaxepasten poliert, um die Zahnoberflächen zu glätten und ein Neuansetzen von Belägen zu erschweren.
Abschließend werden zum Schutz des Zahnschmelzes alle Zahnoberflächen mit einem speziellen Fluoridlack behandelt sowie ein desinfizierendes Gel in die Zahnfleischtaschen eingebracht.
Weil hier in regelmäßigen Abständen die Zähne perfekt und professionell gesäubert und fluoridiert werden. Sie ist die wichtigste Grundlage bei der Verhinderung von Karies und Parodontitis. Die häusliche Mundhygiene reicht hier in der Regel nicht aus.
Die Kosten richten sich nach Anzahl der Zähne. Bitte sprechen Sie uns darauf an, wir erstellen Ihnen gerne einen individuellen Kostenvoranschlag.
Eine professionelle Zahnreinigung sollte nicht schmerzhaft sein. Bei empfindlichen Zahnhälsen oder entzündetem Zahnfleisch kann die Behandlung vorübergehend unangenehm sein. Wir gehen dann besonders vorsichtig vor und passen die Behandlung an Ihre Empfindlichkeit an.
Nach Planung und Abdrucknahme werden die einzelnen Schienen schrittweise bis zum gewünschten Ergebnis eingesetzt.
Ja, auch im Erwachsenenalter können leichte Zahnfehlstellungen mit Alignern korrigiert werden. Entscheidend sind der Umfang der Fehlstellung, der Zustand von Zähnen und Zahnfleisch sowie das gewünschte Behandlungsergebnis.
Die Kosten richten sich nach dem Umfang der Zahnstellungskorrektur und der Zahl der benötigten Schienen.
Aligner sind transparente, herausnehmbare Schienen zur Korrektur leichter Frontzahnfehlstellungen.
Sie eignet sich für Patientinnen und Patienten, die ihre Frontzähne korrigieren möchten, aber keine sichtbare festsitzende Apparatur (Brackets, feste Zahnspange) tragen wollen. Mit der transparenten Schiene kann die Zahnstellung auch im Erwachsenenalter unauffällig verbessert werden.
Die Schienen werden überwiegend tagsüber getragen und nur zum Essen und Reinigen herausgenommen.
Nach Beratung und Abdrucknahme plant das Labor die Korrekturschritte; mehrere Schienen bewegen die Zähne anschließend schrittweise.
Die Kosten hängen vom Umfang der Zahnstellungskorrektur ab; wir erstellen einen individuellen Kostenvoranschlag.
Die Planung der einzelnen Korrekturschritte und die Herstellung der Schienen erfolgen zusammen mit einem sehr erfahrenen kieferorthopädischen Labor in Regensburg. So können wir Behandlung und Nachsorge aus einer Hand begleiten und bei Bedarf nachsteuern.
Am Ende prüfen wir, ob weitere Korrekturen nötig sind; Retainer und Nachtschiene sichern das Ergebnis.
Die transparenten, dünnen Schienen fallen im Alltag kaum auf und erlauben meist normales Sprechen.
Die Behandlungsdauer wird nach der Abdrucknahme anhand der geplanten Korrekturschritte im Labor festgelegt.
Vereinbaren Sie zunächst einen Beratungstermin in unserer Praxis. Bei diesem Termin findet noch keine Behandlungsmaßnahme statt, sondern es wird lediglich der Behandlungsbedarf festgestellt und besprochen. Dieses erste Beratungsgespräch kann oft dazu beitragen vorhandene Ängste zu reduzieren. Auf die Wünsche und Nöte von Patienten mit Zahnarztangst gehen wir besonders sensibel ein. Wir legen Wert auf eine entspannte und ruhige Atmosphäre, in der Sie sich als Patient gut aufgehoben fühlen. Alles Weitere besprechen wir in aller Ruhe mit Ihnen, auch die Möglichkeit der Behandlung mit Lachgas.
Ja. Lachgas kann die Behandlung entspannter machen und wird über eine Nasenmaske eingeatmet. Sie bleiben dabei ansprechbar und können die Behandlung bewusst miterleben. Ob Lachgas für Sie geeignet ist, besprechen wir vorab individuell.
Die Behandlung umfasst Blutdruckkontrolle, Nasenmaske, schrittweise Dosierung und die Ausleitung mit reinem Sauerstoff.
Ja. Beim ersten Termin können Sie ausschließlich sprechen, Fragen klären und die weitere Behandlung planen.
Häufig liegt es daran, dass man während der Behandlung nicht sprechen kann, nicht sieht, was gemacht wird, und die Gerätegeräusche nicht einordnen kann. Das führt zu dem Gefühl, ausgeliefert zu sein. Auch frühere schlechte Erfahrungen oder Berichte anderer können die Zahnarztangst verstärken.
Wir erklären jeden Schritt, planen genügend Zeit ein und ermöglichen Pausen, damit Sie die Kontrolle behalten.
Bei der Lachgassedierung wird über eine Nasenmaske eine Mischung aus Lachgas und Sauerstoff zugeführt; Sie bleiben wach und ansprechbar.
Ja. Sie bleiben wach, ansprechbar und behalten die Kontrolle.
Lachgas wird kontrolliert und überwacht eingesetzt; ob es für Sie geeignet ist, klären wir vorab individuell.
Lachgas kann bei vielen Behandlungen eingesetzt werden, besonders bei starker Anspannung oder längeren Sitzungen.
Sie können jederzeit ein vereinbartes Zeichen geben; dann pausieren wir die Behandlung.
Eine vertraute Begleitperson kann Sie auf Wunsch zum Behandlungstermin begleiten.
Ja. Wir stoppen bei einem vereinbarten Zeichen und besprechen in Ruhe das weitere Vorgehen.
Wir berücksichtigen Ihre Angst vor Spritzen und führen die Betäubung möglichst schonend durch.
Zur ästhetischen Zahnheilkunde gehören unter anderem Veneers, Keramikversorgungen, zahnfarbene Füllungen und schonende Formkorrekturen.
Veneers sind dünne Keramikschalen für die Frontzähne, mit denen sich Verfärbungen, kleine Lücken und leichte Fehlstellungen korrigieren lassen.
Inlays, Onlays und Teilkronen kommen vor allem bei größeren Defekten im Seitenzahnbereich zum Einsatz.
Vollkeramik ist zahnfarben, stabil und ermöglicht eine besonders natürliche Versorgung.
Ja. Wir verwenden zahnfarbene Composites, die an die natürliche Zahnfarbe angepasst werden können.
Bei einer minimalinvasiven Füllung wird nur die erkrankte Zahnsubstanz entfernt; gesundes Zahnmaterial bleibt möglichst erhalten.
Ja. Kleine Kanten, leichte Engstände und andere Schönheitsfehler können teilweise durch schonendes Shaping korrigiert werden.
Ja. In deinem Text steht deutlich, dass Ästhetik und Funktion zusammengehören. Deshalb achten wir darauf, dass nicht nur die Zahnfarbe passt, sondern auch Zahnfleisch und Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer.
Veneers sind im Labor gefertigte, sehr dünne Keramikschalen, die auf die Zahnvorderseite geklebt werden und die komplette sichtbare Fläche verändern können. Zahnfarbene Composites werden direkt im Mund aufgebaut und eignen sich eher für kleinere Defekte oder Füllungen. Wenn eine Frontzahnfläche komplett neu gestaltet werden soll, ist ein Veneer oft die bessere ästhetische Lösung.
Eine Teilkrone kann sinnvoll sein, wenn ein Defekt für eine Füllung zu groß ist, aber noch Zahnsubstanz erhalten werden kann.
Minimalinvasiv heißt: Es wird nur der erkrankte Bereich entfernt – nicht „großzügig“ drumherum. Mit Lupenbrille, feinen Präparationen und Matritzensystemen können auch kleine Kariesstellen sehr gezielt behandelt werden. Amalgamfrei heißt: Es kommen moderne, zahnfarbene Materialien zum Einsatz.
Ja. Füllungen und Keramikversorgungen können farblich an die übrigen Zähne angepasst werden.
Verfärbungen der Zähne entstehen in der Regel durch Tabakkonsum, Rauchen oder Tee- und Kaffeegenuss. Meist handelt es sich um aufgelagerte Verfärbungen, die bei einer Professionellen Zahnreinigung entfernt werden. In einigen Fällen kann auch ein abgestorbener Zahn dunkel werden z. B. nach einem Trauma.
Beim professionellen Bleaching wird die Zahnfarbe mit einem kontrollierten Verfahren aufgehellt; die Praxis begleitet Anwendung und Farbkontrolle.
Eine zahnärztlich kontrollierte Zahnaufhellung nach vorheriger Untersuchung gilt als sichere Methode.
Nein. Bleaching hellt nur natürliche Zahnsubstanz auf. Kronen, Brücken, Veneers und Füllungen verändern ihre Farbe dadurch nicht. Deshalb sollte die geplante Zahnfarbe vor einer Versorgung mit Zahnersatz berücksichtigt werden.
Die Kosten hängen von der Anzahl der Zähne, dem Behandlungsumfang und der individuellen Empfindlichkeit ab. Nach einer Untersuchung können wir den voraussichtlichen Aufwand besprechen und Ihnen eine individuelle Kostenschätzung geben.
Eine Zahnaufhellung kann medizinische Gründe haben oder der kosmetischen Verbesserung der natürlichen Zahnfarbe dienen.
Verfärbungen können von innen kommen – z. B. durch Medikamente, Zahnunfälle, Karies, abgestorbene Zahnnerven – oder von außen, etwa durch Kaffee, Tee, Rotwein oder Tabakkonsum. Auch das Alter spielt eine Rolle.
Die professionelle Zahnreinigung entfernt Beläge und macht die tatsächliche Ausgangsfarbe vor dem Bleaching sichtbar.
Beim Home-Bleaching tragen Sie individuell angefertigte Schienen mit Bleachinggel zu Hause; anschließend erfolgt eine Farbkontrolle.
Ein einzelner wurzelbehandelter, dunkel gewordener Zahn kann von innen aufgehellt werden.
Die Aufhellung hält oft mehrere Jahre; Mundhygiene, Ernährung und Rauchen beeinflussen die Haltbarkeit.
Ja. Bei erneutem Nachdunkeln kann die Zahnaufhellung wiederholt werden; die Schienen lassen sich meist weiterverwenden.
Ja. Einzelne wurzelkanalbehandelte und von innen verfärbte Zähne können intern gebleicht werden.
Nach einer Zahnentfernung braucht das Gewebe zunächst Zeit zum Abheilen. Häufig kann ein Implantat nach etwa sechs Wochen eingesetzt werden; der genaue Zeitpunkt hängt jedoch von der Heilung, der Knochen- und der individuellen Ausgangssituation ab.
Je nach individueller Situation beträgt die Einheilzeit eines Implantates in der Regel 3 Monate. Danach ist die Versorgung mit Zahnersatz z. B. Kronen möglich. Ist vorher ein Knochenaufbau notwendig, verlängert sich die Wartezeit um etwa 6 Monate.
Ob ein Knochenaufbau notwendig ist, hängt vom vorhandenen Knochenangebot und der geplanten Implantatversorgung ab. Das beurteilen wir nach der Untersuchung und der bildgebenden Diagnostik und besprechen die möglichen Behandlungsschritte mit Ihnen.
Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, da diese von den individuellen Gegebenheiten des Patienten abhängt. Auch kommt es auf das noch vorhandene Knochenangebot an. Muss im Vorfeld Knochen aufgebaut werden, kommen zusätzliche Kosten auf Sie zu. Wir erstellen Ihnen gerne einen individuellen Kostenvoranschlag.
Wenn Sie sich für Zahnimplantate entscheiden, haben Sie im Normalfall einen hochwertigen Zahnersatz, der viele Jahre hält. Wichtig ist, dass die Implantate richtig in den Kiefer einwachsen und gut gepflegt werden. Hier spielt eine gute Mundhygiene und eine regelmäßige Professionelle Zahnreinigung eine ganz entscheidende Rolle für die Haltbarkeit.
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, auf der später eine Krone, Brücke oder Prothese befestigt werden kann.
Nach Aufklärung und Voruntersuchung werden Implantate geplant, gesetzt, kontrolliert und später mit Zahnersatz versorgt.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die eigentlichen Implantatkosten in der Regel nicht, sondern bezuschussen den Zahnersatz.
Die Voruntersuchung klärt Entzündungen, Knochenangebot und gesundheitliche Eignung für den Eingriff.
Bei zu geringem Knochenangebot kann vor der Implantation ein Knochenaufbau notwendig sein.
Die Implantation erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung; anschließend beachten Sie die Hinweise zur Nachsorge.
Das Implantat heilt zunächst im Knochen ein; erst danach wird der endgültige Zahnersatz eingesetzt.
Bei fortgeschrittener Parodontitis können Zahnfleischtaschen chirurgisch geöffnet und die Wurzeln gründlich gereinigt werden.
Ja. Implantate können auch herausnehmbaren Zahnersatz stabil verankern.
Nach der Implantation sollten Sie körperliche Anstrengungen vermeiden, auf Mundhygiene achten und Kontrolltermine wahrnehmen.
Unbehandelter Knochenabbau kann die Verankerung weiterer Zähne gefährden; ein Knochenaufbau kann stabilisieren.
Eine Implantatversorgung kommt besonders bei Zahnverlust und ausreichender gesundheitlicher sowie knöcherner Eignung infrage.
In der Regel bei diesen Kriterien: die Zähne haben keinen Platz in der Mundhöhle oder verschieben nach einer kieferorthopädischen Behandlung die anderen Zähne, die Zähne sind kariös zerstört, die Zähne erschweren die Zahnreinigung, die Zähne haben eine Entzündung an der Wurzelspitze, Die Zähne sind stark verlagert und können Nachbarzähne schädigen, die Weisheitszähne führen zu Schmerzen der Kaumuskulatur oder des Kiefergelenkes.
In seltenen Fällen ja, wenn die Weisheitszähne nicht im Knochen verlagert sind. Andernfalls überweisen wir zu Kollegen der Oralchirurgie.
Ja, wir führen auch chirurgische Leistungen wie z. B. Implantatsetzungen, Zahnentfernungen, parodontalchirurgische Leistungen und Knochenaufbauten durch.
Das kommt immer auf die individuelle Patientensituation an. Hier gibt es seit 2004 bestimmte Vorgaben der Krankenkassen - die sogenannte Regelversorgung. Darüber hinaus gehende Versorgungen muss der Patient in der Regel selbst zahlen. In Abstimmung mit Ihren Wünschen erarbeiten wir hier konkrete Vorschläge, die auch Ihren finanziellen Möglichkeiten entsprechen.
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen seit 2004 nur die sogenannte Regelversorgung – die Kassenkrone. Dies bedeutet, dass hier nur die einfachste, notwendige und wirtschaftlichste Behandlung von der Kasse übernommen wird. Die Regelversorgung entspricht heute häufig nicht dem modernen, aktuellen und wissenschaftlichen Standard, daher ist eine Zuzahlung bei hochwertigeren Versorgungen z. B. bei Vollkeramikkronen notwendig.
Eine Zahnkrone ist notwendig, wenn ein Zahn durch Karies oder einen Unfall so stark beschädigt ist, dass eine Füllung nicht mehr möglich ist. Die Krone umfasst in diesem Fall den gesamten Zahn.
Eine Krone wird erforderlich, wenn ein Zahn so stark geschädigt ist, dass eine Füllung oder Teilkrone nicht mehr ausreicht. Welche Versorgung sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Umfang des Defekts, der Belastung und der gewünschten Materiallösung ab.
Eine Brücke wird eingesetzt, wenn ein oder mehrere Zähne fehlen und die benachbarten Zähne intakt genug sind, um diese Brücke zu tragen. Sie ist eine gute Lösung, wenn Implantate nicht infrage kommen oder nicht möglich sind.
Eine Teilprothese ist ein herausnehmbarer Zahnersatz, der einzelne fehlende Zähne ersetzt. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten der Verankerung an den noch vorhandenen Zähnen.
Eine Vollprothese, auch Totalprothese genannt, ist ein herausnehmbarer Zahnersatz, der alle Zähne eines Kiefers ersetzt. In diesem Fall sind keine natürlichen Zähne mehr vorhanden.
Wir bieten festsitzenden, herausnehmbaren und kombinierten Zahnersatz sowie implantatgetragene Lösungen an.
Festsitzender Zahnersatz wird dauerhaft an vorhandenen Zähnen befestigt und stellt Kaufunktion sowie Ästhetik wieder her.
Eine Brücke ersetzt eine oder mehrere fehlende Zähne und wird an benachbarten Pfeilerzähnen befestigt.
Beim kombinierten Zahnersatz ist ein Teil fest verankert und ein weiterer Teil herausnehmbar.
Zum herausnehmbaren Zahnersatz gehören unter anderem Teil-, Total- und Teleskopprothesen.
Der Halt kann besonders im Unterkiefer schwieriger sein und sich durch Knochenabbau weiter verändern.
Ein Implantat kann einzelne Zähne ersetzen oder herausnehmbaren Zahnersatz stabilisieren.
Implantate bieten natürliche Ästhetik, hohen Trage- und Kaukomfort und eine lange Lebensdauer. Außerdem müssen Nachbarzähne nicht beschliffen werden und durch die Belastung des Knochens wird weiterem Knochenabbau vorgebeugt.
Zahnersatz stellt nicht nur die Kaubelastung wieder her, sondern beeinflusst auch Ästhetik und Sprechleistung. Ein gut geplanter Zahnersatz in Regensburg berücksichtigt deshalb immer Funktion und Aussehen.
Ja. Das ist einer der Vorteile der klassischen Teil- und Vollprothesen – sie lassen sich bei verändertem Zahnstatus vergleichsweise leicht anpassen.
Die Ursachen einer Parodontitis sind häufig Rauchen, Diabetes und Plaque sowie schlechte Mundhygiene. In einigen Fällen spielen auch genetische Risikofaktoren eine Rolle.
Wenn Zahntaschen vorhanden sind, das Zahnfleisch angeschwollen ist oder häufig blutet, Zähne gelockert sind oder sich die Zähne verschieben, sollte überprüft werden, ob eine Parodontitis als Ursache vorliegt. Hier hilft oft auch die Diagnostik mittels einer Röntgenaufnahme. Ist die Diagnose gestellt, sollte unbedingt eine Parodontitisbehandlung durchgeführt werden, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern.
Die Behandlung erfolgt mit Anästhesie. Unterhalb des Zahnfleischrands werden harte und weiche Beläge entfernt. Dies geschieht sowohl mit Handinstrumenten als auch mit schall- und ultraschallbetriebenen Geräten. Nach ein bis zwei Wochen Heilungszeit wird das Ergebnis dieser Behandlung kontrolliert, indem die Abheilung des Zahnfleischs begutachtet wird und wenn nötig die Maßnahmen an einzelnen Stellen wiederholt werden.
Eine Parodontitisbehandlung wird in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt und ist dadurch meist gut verträglich. Nach der Behandlung können Zähne und Zahnfleisch vorübergehend empfindlich sein. Wir erklären Ihnen, worauf Sie bei der Nachsorge achten sollten.
Nach einer Parodontitisbehandlung ist eine lebenslange Erhaltungstherapie notwendig, die aus einer regelmäßigen häuslichen Mundhygiene durch den Patienten und ebenso regelmäßig durchgeführten professionellen Zahnreinigungen bestehen. Letztere sollten je nach Schweregrad der Erkrankung alle 3-6 Monate durchgeführt werden.
Dies kann mehrere Gründe haben. Häufig liegt es an einer fortschreitenden Parodontitis, das heißt einer Entzündung des Zahnhalteapparates oder an einer dauerhaften Fehlbelastung des Zahnes. Auch Traumata können zu Zahnlockerungen führen. Aufschluss gibt häufig die Messung der Zahntasche oder eine Röntgenaufnahme.
Lockere Zähne sollten zeitnah untersucht werden. Die Ursache kann zum Beispiel eine Parodontitis, eine Überbelastung oder eine Verletzung sein. Je nach Befund kann eine Behandlung die Zähne stabilisieren oder ein weiteres Lockern bremsen.
Gingivitis betrifft zunächst das Zahnfleisch; Parodontitis kann den gesamten Zahnhalteapparat betreffen und zu Zahnverlust führen.
Die systematische Behandlung umfasst Hygienephase, Reinigung unterhalb des Zahnfleischrands, Kontrolle und Nachsorge.
Vor der eigentlichen Parodontitisbehandlung werden weiche und harte Beläge entfernt und die häusliche Mundhygiene verbessert.
Bei der geschlossenen Behandlung werden Beläge in den Zahnfleischtaschen entfernt; anschließend wird die Heilung kontrolliert.
Wenn sehr tiefe Zahnfleischtaschen trotz Hygienemaßnahmen und geschlossener Behandlung nicht ausreichend zurückgehen, können die Taschen chirurgisch eröffnet und die Wurzeln – auch mit Ultraschall – gründlich gereinigt werden. Das dient dem langfristigen Zahnerhalt.
Mit moderner Ultraschalltechnik lassen sich Zahnbeläge und Zahnstein sehr schonend entfernen. Die Wurzeloberfläche wird dabei weniger stark verändert und viele Patienten empfinden diese Methode als angenehmer als nur mit Handinstrumenten.
Regelmäßige Kontrollen und Belagsentfernung helfen, die chronische Erkrankung langfristig stabil zu halten.
Dabei werden Proben aus betroffenen Zahnfleischtaschen entnommen und im Labor untersucht. So können wir feststellen, ob besonders aggressive Keime vorhanden sind. Das Labor empfiehlt dann – falls nötig – eine gezielte Antibiotikatherapie.
Ein Antibiotikum kann nach einem Keimtest ergänzend eingesetzt werden, wenn aggressive Bakterien nachgewiesen werden.
Gute häusliche Mundhygiene, regelmäßige professionelle Zahnreinigung und Kontrollen senken das Risiko einer Parodontitis.
Zu Zahnersatz gehören Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen. Unter Zahnerhaltung versteht man die Behandlung von Zähnen, um sie gesund zu erhalten und Zahnersatz zu vermeiden. Sie umfasst verschiedene Maßnahmen, wie Füllungen und Wurzelkanalbehandlungen.
Ist der Nerv eines Zahnes aufgrund von einer tiefen Karies, eines Traumas, einer undichten Krone, einer Entzündung des Zahnhalteapparates bis hin zur Wurzelspitze oder durch massive Überbelastung abgestorben, so ist der einzige Versuch den Zahn zu erhalten die Wurzelbehandlung. Hier wird der abgestorbene Zahnnerv entfernt und der Hohlraum im Zahn und den Wurzeln mit einer plastischen Füllung aufgefüllt. Später benötigt dieser Zahn eine Krone, da er versprödet.
Wenn der Zahnnerv abstirbt, kann man den Zahn erhalten, indem der abgestorbene Zahnnerv entfernt wird und der so entstandene Hohlraum in der Wurzel durch eine plastische Wurzelkanalfüllung aufgefüllt wird. Diese Behandlung dauert in der Regel 3–4 Sitzungen, da zwischenzeitlich ein Medikament zur Desinfektion eingelegt wird. Nach dem endgültigen Abfüllen der Kanäle benötigt der behandelte Zahn eine Krone, da er nach dieser Behandlung versprödet.
In der Regel ist eine Wurzelbehandlung durch die Betäubung des Zahnes und der modernen elektrometrischen maschinellen Aufbereitung des Wurzelkanals meist schmerzfrei.
Das Absterben des Zahnnerven macht in der Regel nicht immer sofort einen Zahnschmerz. Dieser macht sich meist erst bemerkbar, wenn die Bakterien im Inneren des Zahnes zu einer Entzündung an der Wurzelspitze führen. Bei Kaudruck kommt der Schmerz dann zum Tragen, da die zum Zahn hin führenden Nerven noch intakt sind und den Schmerz weiterleiten.
Auch nach einer perfekt durchgeführten Wurzelbehandlung können in Einzelfällen Bakterien an der Wurzelspitze verbleiben und Entzündungen verursachen. Dann muss eine weiterführende chirurgische Maßnahme erfolgen, die die Entzündung im Bereich der Wurzelspitze beseitigt.
Bei einem entzündeten Zahnnerv kann eine Wurzelkanalbehandlung den eigenen Zahn erhalten.
Maschinelle Instrumente ermöglichen die sorgfältige Aufbereitung auch feiner oder gekrümmter Wurzelkanäle.
Die elektrometrische Längenbestimmung (Endometrie) misst sehr genau, wo die Wurzelspitze liegt. So können wir den Kanal bis zur richtigen Länge reinigen und füllen. Das ist heute eine der genauesten Methoden und ergänzt die röntgenologische Kontrolle.
Nach der Reinigung und Desinfektion werden die Kanäle mit einer plastischen Fülltechnik (z. B. Thermafil) dicht verschlossen. Dabei wird erwärmte Guttapercha in den Kanal eingebracht, sie verteilt sich im gesamten Kanalsystem und verhindert Hohlräume.
Die Röntgenaufnahme kontrolliert, ob die Wurzelkanäle vollständig und dicht bis zur Spitze gefüllt sind.
Nach etwa drei Monaten kontrollieren wir die Heilung und planen anschließend den endgültigen Zahnersatz.
Ein wurzelbehandelter Zahn ist bruchanfälliger und wird deshalb häufig mit einer Krone stabilisiert.
Bei sorgfältiger Behandlung und passender Versorgung kann ein wurzelbehandelter Zahn viele Jahre erhalten bleiben.
Um dies zu vermeiden arbeiten wir in mehreren Schritten: gründliche Aufbereitung, Spülung, Längenbestimmung, dichte Füllung und Röntgenkontrolle. So wird das Risiko für eine erneute Entzündung deutlich reduziert.
In Studien wurde belegt, dass Patienten in 80 Prozent der Fälle mit den Zähnen knirschen. Die Ursache ist oft Stress und Anspannung. Dies findet meist nachts, bei psychischer Belastung jedoch auch tagsüber statt.
Die Überbelastung führt in der Regel zu Überempfindlichkeiten an den Zähnen und am Zahnhalteapparat, zu Verspannungen der Nacken- und Kaumuskulatur, zu Kopfschmerzen, Tinnitus, freiliegenden Zahnhälsen und Abrasionen des Zahnschmelzes. Abhilfe schafft hier eine maßgefertigte Knirscherschiene (Aufbissschiene).
Craniomandibuläre Dysfunktion – kurz CMD – bezeichnet eine Fehlfunktion des Kausystems, die häufig zu Schmerzen und Funktionsstörungen im Kiefergelenk und der Kaumuskulatur führt. Typische Symptome sind Schmerzen oder Geräusche im Kiefergelenk, Gesichts-, Kopf- oder Ohrenschmerzen, Schwindelgefühle und Zahnbeschwerden.
Hierunter versteht man eine speziell auf Ihr Gebiss angefertigte Kunststoffschiene, die nachts getragen wird. Die Kaumuskulatur und die Kiefergelenke können sich entspannen und die Zähne werden vor Abrieb geschützt. Die Kosten tragen die gesetzlichen Krankenkassen derzeit in vollem Umfang, sodass keine private Zuzahlung auf Sie zukommt.
Durch den hohen Kaudruck, der nachts während des Schlafens entsteht, kommt es zur starken Belastung der Zähne und des Kiefergelenkes. Durch die Schiene wird Kaumuskulatur und das Kiefergelenk entspannt und die Zähne vor Abrieb geschützt.
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt eine Knirscherschiene bei entsprechender medizinischer Indikation.
Eine individuell angefertigte Knirscherschiene schützt Zähne und entlastet Kiefergelenk sowie Kaumuskulatur.
Zähneknirschen kann unter anderem Kiefer-, Kopf- und Nackenschmerzen, Zahnhalsdefekte und Tinnitus begünstigen.
Bei Kiefergelenks- und Kaumuskulaturbeschwerden kann eine individuell angepasste Schiene mit Übungen kombiniert werden.
Eine transparente Schnarchschiene kann den Unterkiefer leicht nach vorn verlagern und Schnarchgeräusche reduzieren.
Ja. Die Schnarchschienen-Therapie führen wir in enger Zusammenarbeit mit den behandelnden HNO-Fachärzten durch, um abzuklären, ob die Schiene für Ihre Form des Schnarchens geeignet ist.
Bei bestimmten, seltenen Formen des Schnarchens, etwa mit Atemaussetzern (Schlafapnoe), ist die Schiene allein nicht geeignet. Das klären wir im persönlichen Gespräch und ggf. mit dem HNO ab.
Jede Schiene wird individuell angepasst, damit sie sicher sitzt und ihre vorgesehene Funktion erfüllt.
Ja, wir behandeln auch Kinder und Jugendliche. Wir erklären die Behandlung altersgerecht, gehen spielerisch vor und geben dem Kind Zeit, Vertrauen aufzubauen. Frühuntersuchungen und Kinderprophylaxe helfen, die Zahngesundheit von Anfang an zu fördern.
Nein, Sie können mit Ihrem Kind – unabhängig vom Alter – auch unsere Zahnarztpraxis aufsuchen. Kindgerecht, spielerisch und mit viel Einfühlungsvermögen gehen wir auf unsere kleinen und kleinsten Patienten ein und nehmen ihnen die Sorge und Ungewissheit des Zahnarztbesuches.
Für Kinder sind regelmäßige Kontrolltermine sinnvoll, häufig etwa alle sechs Monate. Das genaue Intervall richtet sich nach dem Alter, dem Kariesrisiko und der individuellen Zahnentwicklung.
Die regelmäßige Mundhygiene ist besonders im Kleinkindes- und Kindesalter wichtig, um die Kinder frühzeitig daran zu gewöhnen und um Zahnschäden durch Karies zu verhindern. Bitte sprechen Sie uns hierauf an.
Die Versiegelung von Kinderzähnen ist nicht standardmäßig und nur in Einzelfällen bei bestimmten Indikationen indiziert. Von einer standardmäßigen Zahnversiegelung raten wir daher ab.
Meist kommen die ersten Milchzähne im Alter von 5 oder 6 Monaten zum Vorschein. Der Zahndurchbruch ist jedoch sehr individuell. Manche Babys kommen schon mit den ersten Zähnen zur Welt.
Wenn die ersten Milchzähne durchgebrochen sind, sollten Sie mit Ihrem Kind das erste Mal den Zahnarzt aufsuchen.
Am besten kommen Kinder bereits beim Durchbruch der ersten Milchzähne zur ersten Kontrolle.
Ja. Kinder vom ersten Zahn bis zum 6. Lebensjahr können an unserem zahnärztlichen Frühuntersuchungsprogramm teilnehmen – für gesetzlich versicherte Kinder ist das kostenfrei.
Bei der Kinderprophylaxe werden Beläge entfernt, Zähne poliert, die Putztechnik erklärt und der Zahnschmelz fluoridiert.
Frühe Prophylaxe, Versiegelungen und regelmäßige Kontrollen schützen Kinderzähne vor Karies.
Sprechen Sie positiv über den Zahnarztbesuch; wir erklären die Behandlung kindgerecht und ohne Druck.
Wir erklären, zeigen und respektieren die Grenzen des Kindes, statt es zu überreden oder zu fixieren.
Ja. Zusätzlich zum Kassenprogramm können wir z. B. antibakterielle Lacke aufbringen oder Fluoridierungsschienen für zu Hause anfertigen – das ist vor allem bei kariesanfälligen Kindern und Jugendlichen sinnvoll.
Die eigentliche Kieferregulierung (Zahnspange) erfolgt bei unseren kieferorthopädischen Fachkollegen. Wir begleiten die Kinder aber weiter mit Kontrollen, Zahnsteinentfernung und Prophylaxe.
Kinder sollen ihre Zahnpflege altersgerecht selbst üben und dadurch Sicherheit und Eigenverantwortung entwickeln.
Ja. Geschwister können häufig gemeinsam kommen und sich gegenseitig Sicherheit geben.